
Korrekte Temperaturkontrolle beim Glasaufhärten
Wenn Sie schon einmal versucht haben, eine herkömmliche Heizlampe für Forschungszwecke zu verwenden, kennen Sie sicherlich die Enttäuschung. Solche Lampen sind darauf ausgelegt, Wärme gleichmäßig über die gesamte Fläche zu verteilen. Doch im Labor ist Gleichmäßigkeit meist das Letzte, was man wirklich braucht.
Wenn man mit neuen Glasverbindungen arbeitet, benötigt man Kontrolle. Man benötigt spezifische Temperaturgradienten, um interne Spannungen zu bewältigen oder genau herauszufinden, bei welcher Temperatur ein Material seine Übergangstemperatur erreicht.
Es geht darum, wohin die Wärme gelangt.
Die meisten Lieferanten fragen nur nach der Länge der Lampe oder der benötigten Leistung in Watt. Wir betrachten die Sache anders – uns ist die Leistungsdichte wichtig.
Durch Anpassung der Wicklungstiefe des Filaments sowie des Durchmessers der Spule im Quarztank können wir „heiße Zonen“ und „kühlere Zonen“ innerhalb derselben Lampe schaffen. Dadurch passt die Wärmeverteilung genau zur Form des Probenstücks. Wenn das Glasstück in der Mitte dicker ist, konzentrieren wir einfach mehr Leistung auf diese Stelle. So muss man sich keine Sorgen mehr machen, dass der Kern unterbeheizt wird, während die Ränder zu heiß werden.
Die Details der Konstruktion
Wir verwenden hochreinen Quarz. Warum? Weil man auf keinen Fall möchte, dass die Lampe Gase abgibt und somit die Probe verschmutzt, für deren Vorbereitung man Wochen investiert hat.
Außerdem spielt die Geschwindigkeit eine Rolle. Eine hohe Leistungsdichte ermöglicht es, schnell zur gewünschten Aufhärtungstemperatur zu gelangen. Das ist effizient. Allerdings belastet das den Stromversorger etwas mehr. Achten Sie darauf, dass Ihre Steuergeräte diese Spitzenströme verkraften können, damit keine Sicherungen während des Betriebs auslöschen.
Praktische Anwendung
Wenn man die Wärmeverteilung selbst steuern kann, kann man im Grunde genommen das Verhalten von Kühlprozessen in der Praxis nachahmen. Dadurch wird es viel einfacher, bestimmte Kristallisationsmustern hervorzurufen oder herauszufinden, ob ein neues Legierungsmaterial tatsächlich einem thermischen Schock standhalten kann.
Es gibt allerdings einen Haken: Diese Hochleistungslampen werden am Filament sehr heiß. Achten Sie daher darauf, dass die Belüftung des Gehäuses ausreichend ist. Man möchte schließlich nicht, dass die Hitze in die Elektronik zurückkehrt und Probleme verursacht.
Wir liefern Ihnen alle notwendigen thermischen Daten bereits im Voraus. So können Sie alles direkt anschließen und die Sensoren von Anfang an perfekt kalibrieren.