
Stoppen Sie die Feuchtigkeit im Badezimmer: Warum Infrarotheizungen tatsächlich funktionieren
Die meisten Menschen denken, dass Deckenheizungen lediglich dazu dienen, zu verhindern, dass die Zehen kalt werden, sobald man aus der Dusche tritt. Doch es steckt noch mehr dahinter. Wir entwickeln diese Geräte so, dass sie mit Hilfe von Kurzwellen-Infrarot-Technologie die Feuchtigkeit in den lästigen feuchten Stellen beseitigen können.
Das Geheimnis: Die meisten Heizgeräte erwärmen einfach nur die Luft. Diese Lampen sind anders – sie strahlen Strahlung ab, die direkt auf die Oberflächen trifft und das stehende Wasser zum Verdunsten bringt.
Wie es wirklich funktioniert: Kennen Sie diese feuchten Ecken, in denen Schimmel gerne wächst? Das liegt meist daran, dass sich dort die Luft nicht bewegt. Wir verwenden Kurzwellenemitter, denn diese haben eine starke Wirkung. Die Energie dringt durch die dünne Schicht Feuchtigkeit an Wänden und Decken hindurch und verwandelt das Flüssigwasser fast sofort in Gas. Sobald die Feuchtigkeit in der Luft ist, kann der Lüfter seine Funktion erfüllen und sie aus dem Raum bringen.
Der schwierige Teil bei der Konstruktion: Es ist nicht einfach, Hochleistungslampen in die Decke zu integrieren – es wird dabei sehr heiß. Um zu verhindern, dass die Lampen beschädigt werden, verwenden wir Quarzglas für die Gehäuse. So erhalten Sie sofortige Wärme, sobald Sie den Schalter umlegen. Da die Lampen jedoch sehr heiß werden, sorgen wir dafür, dass die Gehäuse gut isoliert sind. Dadurch bleiben die Deckenkonstruktionen unbeschädigt.
Gegen Schimmel vorgehen: Schimmel hat hohe Ansprüche – er benötigt in der Regel eine relative Luftfeuchtigkeit von über 70 %, um sich im Badezimmer ausbreiten zu können. Durch den Einsatz eines Infrarotheizers trocknet man die Fliesen und Fugen bereits vorher aus, sodass der Schimmel keine Chance hat. Dadurch entfällt auch das Gefühl von feuchten Wänden, das entsteht, wenn der Raum nach einer heißen Dusche zu schnell abkühlt.
Das ist zwar kein Ersatz für den Lüfter, aber wenn man ihn mit einem Timer oder einem Feuchtigkeitssensor verbindet, kann man den Raum immer trocken halten, ohne die Lampen den ganzen Tag über eingeschaltet lassen zu müssen.